Dienstag, 23. September 2008
De Bello Gallico: Liber I.I
jojo_franz, 12:15h
Gallia est omnis divisa in partes tres, quarum unam incolunt Belgae, aliam Aquitani, tertiam qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur. Hi omnes lingua, institutis, legibus inter se differunt. Gallos ab Aquitanis Garunna flumen, a Belgis Matrona et Sequana6 dividit. Horum omnium fortissimi sunt Belgae, propterea quod a cultu atque humanitate provinciae longissime absunt, minimeque ad eos mercatores saepe commeant atque ea quae ad effeminandos animos pertinent, important, proximique sunt Germanis, qui trans Rhenum incolunt, quibuscum continenter bellum gerunt. Qua de causa Helvetii quoque reliquos Gallos virtute praecedunt, quod fere cotidianis proeliis cum Germanis contendunt, cum aut suis finibus eos prohibent aut ipsi in eorum finibus bellum gerunt. Eorum una pars, quam Gallos obtinere dictum est, initium capit a flumine Rhodano, continetur Garumna flumine, Oceano, finibus Belgarum, attingit etiam ab Sequanis et Helvetiis flumen Rhenum, vergit ad septentriones. Belgae ab extremis Galliae finibus oriuntur, pertinent ad inferiorem partem fluminis Rheni, spectant in septentrionem et orientem solem. Aquitania a Garumna flumine ad Pyrenaeos montes et eam partem Oceani quae est ad Hispaniam pertinet; spectat inter occasum solis et septentriones.
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joachim franz,
Dienstag, 23. September 2008, 12:55
Hier die Übersetzung dazu
(1) Gallien ist in seiner Gesamtheit in drei Teile geteilt. Einen davon bewohnen die Belger, den anderen die Aquitaner und den dritten die, die in ihrer eigenen Sprache "Kelten", in unserer "Gallier" genannt werden.
(2) Sie alle unterscheiden sich untereinander in Sprache, Gewohnheiten und Gesetzen.
(3) Die Gallier trennt von den Aquitanern der Fluss Garonne, von den Belgern die Marne und die Seine.
(4) Die tapfersten all dieser sind die Belger, und zwar deswegen, weil sie von der Kultur und Lebensweise der [römischen] Provinz am weitesten entfernt sind, sehr selten Kaufleute zu diesen kommen und das, was zur Verweichlichung der Gemüter führt, einführen, und weil sie den Germanen, die jenseits des Rheines leben und mit denen sie ständig Krieg führen, sehr
(5) Aus diesem Grund übertreffen auch die Helvetier die übrigen Gallier an Tapferkeit, weil sie sich in fast täglichen Gefechten mit den Germanen messen, wobei sie diese entweder von ihrem Gebiet fernhalten, oder selbst in deren Gebiet kämpfen.
(6) Ein Teil davon, den, wie gesagt, die Gallier bewohnen, findet seinen Ursprung an der Rhône, wird begrenzt von der Garonne, dem Ozean und dem Gebiet der Belger, erstreckt sich von den Sequanern und Helvetiern hin bis zum Rhein und zeigt nach Norden.
(7) Das Gebiet der Belger beginnt an den äußersten Grenzen Galliens, erstreckt sich bis an den unteren Teil des Rheins und liegt nach Nordosten.
(8) Aquitanien erstreckt sich von dem Fluss Garonne bis an die Pyrenäen und zu demjenigen Teil des Ozeans, der bis Spanien reicht; es liegt in Richtung Nordwesten.
Quelle: De Bello Gallico: Liber I - Kapitel I
Weitere Kapitel des "Gallischen Krieges" mit Übersetzung finden sich unter De bello gallico
(2) Sie alle unterscheiden sich untereinander in Sprache, Gewohnheiten und Gesetzen.
(3) Die Gallier trennt von den Aquitanern der Fluss Garonne, von den Belgern die Marne und die Seine.
(4) Die tapfersten all dieser sind die Belger, und zwar deswegen, weil sie von der Kultur und Lebensweise der [römischen] Provinz am weitesten entfernt sind, sehr selten Kaufleute zu diesen kommen und das, was zur Verweichlichung der Gemüter führt, einführen, und weil sie den Germanen, die jenseits des Rheines leben und mit denen sie ständig Krieg führen, sehr
(5) Aus diesem Grund übertreffen auch die Helvetier die übrigen Gallier an Tapferkeit, weil sie sich in fast täglichen Gefechten mit den Germanen messen, wobei sie diese entweder von ihrem Gebiet fernhalten, oder selbst in deren Gebiet kämpfen.
(6) Ein Teil davon, den, wie gesagt, die Gallier bewohnen, findet seinen Ursprung an der Rhône, wird begrenzt von der Garonne, dem Ozean und dem Gebiet der Belger, erstreckt sich von den Sequanern und Helvetiern hin bis zum Rhein und zeigt nach Norden.
(7) Das Gebiet der Belger beginnt an den äußersten Grenzen Galliens, erstreckt sich bis an den unteren Teil des Rheins und liegt nach Nordosten.
(8) Aquitanien erstreckt sich von dem Fluss Garonne bis an die Pyrenäen und zu demjenigen Teil des Ozeans, der bis Spanien reicht; es liegt in Richtung Nordwesten.
Quelle: De Bello Gallico: Liber I - Kapitel I
Weitere Kapitel des "Gallischen Krieges" mit Übersetzung finden sich unter De bello gallico